Bloggen allgemein

Tag 16 zu Hause – Bloggen – Avanti dilettanti

Seit 5 Tagen bin ich Bloggerin. Bisher habe ich nur Briefe geschrieben, auch mal Tagebuch in Zeiten, in denen ich viel erlebt habe. Ich erlebe immer viel und will dann auch viel erzählen. Oft bekomme ich dann den Tipp, ich solle doch mal ein Buch schreiben oder zum Friseur gehen. In meiner Verwandtschaft gibt es schon zwei Frauen, die Bücher schreiben. Ich schaffe es nicht, alle zu lesen. Ich weiß, wie schwer es ist, zuerst einen Verleger für sein Buch zu finden und dann auch noch Käufer. Bei Dieter Bohlen und Thomas Gottschalk klappt das offensichtlich ganz gut. Ich müsste mir mal von ihnen ein Buch kaufen, um herauszufinden, wie ein Bestseller geschrieben wird. Mach ich aber nicht!

Jetzt habe ich Zeit und könnte mein erstes Buch schreiben. Jonas könnte mir bei der Buchgestaltung helfen. Er ist in Berlin zu Hause und hat schon sehr schöne Bücher gestaltet und illustriert. Meine Idee jetzt ein schönes Buch über diese Zeit zu schreiben mit seinen Illustrationen, fand er nicht so gut. Er meint, daß jetzt garantiert alle Schriftsteller zu Hause sitzen und Tagebücher schreiben. Ich befürchte einige werden gleich zur Wiedereröffnung der Buchhandlungen topaktuell auf dem Bestsellertisch liegen. Manche werden erst in 30 Jahren erscheinen. Soeben habe ich in der TLZ gelesen, daß Fitzek schon ein neues Buch schreibt und die Buchgeschäfte in Thüringen bald wieder öffnen, da Bücher auch zur Grundversorgung gehören, so wie Tabakläden.

Vielleicht schreibt auch grad jemand ein Tagebuch, welches erst im Nachlass entdeckt wird. Dann wundern sich die Hinterbliebenen über die umfangreichen Schreibarbeiten und lesen es oder schmeißen es weg oder es gefällt ihnen und sie bieten es einem Verlag an und es wird ein Bestseller oder sie sind froh, daß es zu Lebzeiten nicht veröffentlicht wurde.

In einem Blog können Kommentare gleich direkt abgegeben werde. Die ersten Kommentare habe ich über andere Kanäle bekommen. Eine ehemalige Kollegin mit einem Namen wie aus 1001 Nacht schreibt mir aus ihrer Geburtsstadt Berlin, daß sie meinen Blog ganz lustig findet, ich aber noch an meiner Rechtschreibung arbeiten sollte. Ich gebe ihr nun meine Texte zur Korrektur. Wenn ich ihren Namen nennen darf, erwähne ich sie auch in einer Danksagung.

Ich hätte auch gerne Likes und Follower. Lisbeth habe ich eine Führung über den Pücklerschlag versprochen, wenn sie meine erste Likerin wird. Sie hat mir geschrieben, daß sie meine Kolumne liest, mit Daumen hoch. Das Gedöns mit dem Liken und Kommentar ist ihr aber zu viel. Jetzt schon mal Dankeschön. Sie kommt in meine Danksagung, Sibylle, Teresa, Katja und Angela auch.

Mein Blog wird auch weltweit gelesen, sogar in Indien. Das kann ich auf einer Weltkarte in den Statistiken sehen. Es ist meine Nachbarstochter. Sie ist in Indien gestrandet, hat dort viel Zeit und eine gute Internetverbindung. Heiko Maas hat ihr für heute endlich einen Rückflug organisiert. Sie hat bestimmt viel zu erzählen, wenn sie zurück ist.

Bisher habe ich einen Follower, ich kenne ihn nicht. Ist er Schriftsteller?

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